Biofeedback


Leonberg
 

Herzfrequenz:

Die Herzfrequenz wird mittels eines Blut-Volumen-Puls-Sensors (BVP-Sensor) bestimmt. DIe Herzfrequenz wird maßgeblich durch das vegetative Nervensystem beeinflusst. Durch Variation der Herzfrequenz und Veränderung des Durchmessers der Blutgefäße reagiert der Körper auf unterschiedlichste Leistungsanforderungen.

Unter Stress beispielsweise kommt es zur Aktivierung des sympathischen Nervensystems. Die Herzfreqenz steigt. Die Variabilität der Herzfrequenz nimmt ab und die Blutgefäße der Peripherie werden verengt (Vasokonstriktion).

Herzratenvariabilität:

Das Herz schlägt in unregelmäßigem Rhythmus, u.a. beinflusst durch unsere Atmung (Respiratorische Sinusarrhythmie). Die Beschleunigung ( bei Einatmung) oder Verlangsamung (bei Ausatmung)  der Herzfrequenz spiegelt die Fähigkeit des Körpers wieder, sich selbst zu regulieren.

Die Herzratenvariabilität (HRV) beschreibt die Veränderung des Zeitintervalls zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen. Je höher die HRV, desto mehr ist eine Person in der Lage, Stress zu bewältigen.

Kohärenz:

Die relative Übereinstimmung von Einatmung und Ansteigen der Herzfrequenz sowie Ausatmung und Absinken der Herzfrequenz nennt man Kohärenz. Liegen bei der graphischen Darstellung von Atmung und Herzfrequenz die Kurven nahezu übereinander, ist das ein Zeichen für Entspannung und Ausgeglichenheit. Dies kann z.B. im Rahmen von Entspannungsverfahren trainiert werden.